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Mainstream Presse im Abwärtstrend

Dass die Mainstream Presse nicht mehr unbedingt das Vertrauen der Bürger genießt, pfeifen die Spatzen schon länger von den Dächern. Nun liegen Zahlen vor. Besonders stark erwischte es diesmal den Stern. Meine Meinung. Trotz mancher sehr gut recherchierter Beiträge hat es vor allem der Stern mit dem moralisierenden Zeigefinger stark übertrieben. Insbesondere Texte und Titelbilder nach der Wahl von Donald Trump bewegten sich an der Grenze zur Geschmacklosigkeit. Wie heißt es doch ? Der Krug geht so lange zum Brunnen ……

Quelle:  http://www.horizont.net/medien/nachrichten/IVW-42017-Stern-und-Focus-liegen-zweistellig-im-Minus–164125

 

Category:  Allgemein     

Der Scheinriese – Martin Schulz und die Misere der SPD

Als Sigmar Gabriel im Januar 2017 Martin Schulz die Kanzlerkandidatur überließ, ging ein Ruck durch die Partei.

https://www.waz.de/politik/spd-zaehlt-ueber-10-000-neu-mitglieder-seit-schulz-nominierung-id209802495.html

Mehr Stallgeruch atmend als der immer etwas unstet und sprunghaft wirkende Gabriel, SPD Mitglied seit seinem 19. Lebensjahr, erfahren in der Politik, jahrelang Präsident des Europäischen Parlamentes – alles schien möglich mit dem neuen sozialdemokratischen Heilsbringer, der dann auch mit 100% der Delegiertenstimmen zum Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten gewählt wurde.

Die Umfragen schnellten in die Höhe, die Medien schufen den Schulz Effekt. Nach Alternativen zur Merkelschen Politiködnis dürstend schuf man sich das Bild eines Herausforderers, der eine Alternative zu sein schien zu dem, was bisher als alternativlos galt. Doch der jähe Fall folgte bald. Die krachende Niederlage von Landesmutter Hannelore Kraft im Mai in NRW bestätigte den Abwärtstrend der SPD, die bei der Bundestagswahl mit Martin Schulz das schlechteste Ergebnis in der deutschen Nachkriegsgeschichte einfuhr.

Dreißig Minuten nach den ersten verheerenden Hochrechnungen gab Schulz bereits die Richtung vor.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundestagswahl-spd-will-in-die-opposition-gehen-a-1169585.html

Ein Versprechen, das nun angesichts der Mehrheitsverhältnisse im Bundestag gebrochen werden soll – nicht etwa, weil Martin Schulz es wirklich will, sondern weil man auf seinen Bundespräsidenten hören muss.

Zeit also , den Politiker Schulz auf den Seziertisch zu legen und das Skalpell anzusetzen.

Äußere Hülle: Wir sehen einen einen rhetorisch nicht immer ganz sattelfesten Politiker, den das Provinzielle umweht wie der Geruch, der aus wochenlang ungewaschener Kleidung entweicht.  Seine Rede wirkt immer angestrengt, nie selbstverständlich und souverän. Humor ist ihm offenbar fremd.

Haut: Sozialdemokratisches Gewebe mit Einsprengungen von Sozialismus. Der Wunsch nach Gerechtigkeit strömt aus jeder mehr eröffneten Pore. Marktwirtschaft ist ungerecht, Eigentum muss umverteilt werden.  Leistung darf sich eigentlich nur in der Politik lohnen. Dies wird sichtbar, wenn man die letzten Hautschichten durchtrennt.

Fettgewebe: Wir verstehen jetzt die Anatomie besser. Die Gerechtigkeitszellen der oberen Gewebeschichten werden offenbar zusätzlich von sehr vitalen darunter liegenden Gewebeanteilen gespeist. Diese enthalten die DNA, der ganzen Welt helfen zu wollen. Das Gehirn bleibt dabei jedoch ausgesperrt, wie zugrunde gegangene Nervenbahnen in Richtung des zentralen Nervensystems zeigen.

Muskeln und Knochen: die Muskulatur ist nur schwach ausgeprägt, die Knochen dünn. Wir sehen einen Körper, der offenbar schwere Arbeiten durch andere erledigen lässt und ließ. Eine parasitäre Lebensweise lässt sich aber nicht belegen.

Innere Organe: In der Gesamtheit angegriffen durch jahrelangen Verschleiß in der Politikmühle. Wir finden Entzündungszeichen und eine Magenschleimnautentzündung. Das aufopfernde Leben für den Bürger hat Spuren hinterlassen.

Gehirn: Nationale und patriotische Windungen erscheinen verkleinert und atrophisch. Im vorderen Anteil findet sich ein kleiner blauer Tumor mit schwierig zu beurteilenden hellgelben sternförmigen Strukturen, der die Gehirnaktivitäten zu behindern scheint. Hier sind noch genauere Untersuchungen erforderlich.

 

              

Bilder von Olaf Kosinsky / kosinsky.eu

Zusammenfassung:

Was uns das Skalpell enthüllt, ist ein Scheinriese. Aus der Ferne betrachtet ist Martin Schulz ein politischer Riese, ein Verfechter der europäischen Idee, ein standfester Gegner der Populisten in der EU, ein tapferer Kämpfer für internationale Solidarität und Toleranz, ein wackerer Streiter gegen „Rechts“ und nicht zuletzt der Retter aller Verfolgten diesseits und jenseits der großen Meere und Berge. Kommt man jedoch näher, so schrumpft dieser Riese. Wir müssen erkennen, dass seine spezielle Vision von Gerechtigkeit Gleichmacherei  bedeutet. Seine Idee von Solidarität bedeutet für seine deutschen Mitbürger eine Einbahnstraße. Seine Forderung nach Toleranz gegenüber fremden Kulturen beruht nicht auf Stärke sondern auf Schwäche. Und die Rettung der Welt verlangt  er zwar,  überlässt sie dann aber anderen, die das weder wollen noch wirklich dazu in der Lage sind. Und so wird er bei näherer Betrachtung zum politischen Zwerg, der selbst die eigene Partei nicht mehr mitreißen kann. Niemand mehr als „der kleine Mann“ hat ein gutes Gespür für echte Gerechtigkeit. Diese wird von Martin Schulz zwar ständig rhetorisch bemüht, aber in der täglichen Realität des Umgangs mit den Menschen, über die er bestimmen möchte, gleichzeitig mit Füßen getreten. Besonders in der Migrationsfrage.

Das erkennen auch die Anhänger der SPD. Solange sich Martin Schulz da nicht besinnt und die wahren Interessen „seiner“ Bürger in den Blick nimmt – wovon kaum auszugehen ist, wird die Misere dieser Partei anhalten. Aber wäre das wirklich so schlimm ?

 

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